Bilder+Videos

Aerodynamik

Die Höhe des Luftwiderstandes hängt ab von:

 

· ρ  Luftdichte: Sie ist umso geringer, je niedriger der barometrische Luftdruck (z.B. 1000mbar), je höher die Temperatur und je größer die Höhe über normal Null ist. Beispielsweise beträgt die Luftdichte auf dem Stilfser Joch (2757m) nur etwa 70% der Luftdichte an der Nordsee (0m). Weiterhin hat die Luft an heißen Sommertagen (35°C) nur knapp 85% der Dichte an kalten Wintertagen (-15°C).

· A  Fläche des angeströmten Querschnittes, auch „Windangriffsfläche“: Dies ist die Projektionsfläche des Fahrzeuges in Fahrtrichtung, also die Fläche des Schattens, der vom Fahrzeug geworfen wird, wenn es direkt von vorn beleuchtet wird. Zum Vergleich: diese Fläche liegt bei Autos bei etwa 2m2 und bei Motorrädern bei ca. 0,8m2.

· cW  Widerstandsbeiwert: Dies ist eine Zahl, die beschreibt, wie ungestört die Luft das Fahrzeug umströmen kann. Vereinfachend kann gesagt werden: je weniger Verwirbelungen erzeugt werden, umso niedriger ist der Widerstandsbeiwert und umso niedriger auch der Luftwiderstand. Zum Vergleich: der cW-Wert heutiger Autos liegt bei ca. 0,3 , der von Motorrädern bei ca. 0,7, eine optimale Form hat etwa 0,05.

· v  Relativgeschwindigkeit: Dies ist die Geschwindigkeit, mit der die Luft auf das Fahrzeug trifft. Bei Windstille ist sie gleich der Fahrgeschwindigkeit, ansonsten muss die Windgeschwindigkeit mit eingerechnet werden.

Bei gegebenen äußeren Umständen (Fahrstrecke und -geschwindigkeit, Temperatur, Luftdruck) hängt der Luftwiderstand also nur von den Eigenschaften des Fahrzeuges ab: dem angeströmten Querschnitt und dem Widerstandsbeiwert. Eine Optimierung eines Fahrzeuges hinsichtlich des Luftwiderstandes muss also immer auf die Reduzierung dieser beiden Werte ausgerichtet sein.

Luftwiderstandskraft    FW = ½ ∙ ρ ∙ cW ∙ A ∙ v2

Umströmung und cW-Werte verschiedener Körperformen

cW  1,1

cW  0,2 ... 0,4

cW  0,05

evomoto

embrace the wind

Idee

Theorie

Zukunft

Kontakt

evomoto 125cc

News